ÖKOPROFIT Rhein-Main

Für eine zukunftsfähige Entwicklung von Unternehmen, Stadt und Region


Das bundesweit etablierte betriebliche Umweltberatungsprogramm ÖKOPROFIT ist seit vielen Jahren in der Rhein-Main Region verankert.

An den Standorten Frankfurt am Main, Mainz, Bad Homburg und Wiesbaden haben seit dem jeweiligen Projektstart über 250 Betriebe an ÖKOPROFIT teilgenommen und ihre Umweltbilanz verbessert.

Nach einer groben Schätzungen (Ende 2017) reduzierten die ÖKOPROFIT-Betriebe ihren Stromverbrauch um über 57 Millionen Kilowattstunden. Umgerechnet entsprechen dies einer betrieblichen CO2-Reduzierung von insgesamt 175.000 Tonnen. Auf der monetären Seite reduzierten die Betriebe ihre betriebsbedingten Kosten um mehr als 25 Millionen Euro. Zahlen, die sich sehen lassen können und die von den Betrieben fortgeschrieben werden.

Mit ÖKOPROFIT Rhein-Main schaffen die im Rhein-Main-Gebiet angesiedelten kommunalen Projektträger Frankfurt am Main, Mainz, Wiesbaden und im Hochtaunus eine gemeinsame Plattform für eine weiterreichende Vernetzung der ÖKOPROFIT-Betriebe über den einzelnen Standort hinausgehend. Im Kern dieser regionalen Plattform stehen die Themen: Best-Practice-Learning, Erfahrungsaustausch und Community-Building.

ÖKOPROFIT FrankfurtRheinMain

Dass viele kleine und große Schritte zusammen ein beachtliches Projektergebnis erzielen, erfuhren in der Mainmetropole Frankfurt am Main die 25 bilanzierten Betriebe der ÖKOPROFIT-Projektrunde 2018/2019: Sie reduzierten ihre Kosten im Millionenbereich – vor allem, weil sie weniger Energie und Ressourcen verbrauchten. Um mehr als 1 Millionen Kilowattstunden Strom konnten die Betriebe ihren Verbrauch nachweislich reduzieren. Auch im Wärmebereich wurde deutlich weniger Erdgas, Fernwärme und Öl verbraucht. Zusammen genommen reduzierte sich der Verbrauch der Betriebe um 3,9 Millionen Kilowattstunden, weist die Bilanz des städtischen Energiereferats aus. Damit sank die Belastung für die Umwelt wie auch für die Konten der Betriebe – und zwar um knapp 1 Millionen Kilogramm CO2 und etwas mehr als 830.000 Euro.

„Die Praxis zeigt immer wieder: Maßnahmen im Bereich Umweltschutz, Energie oder Abfall sind profitabel“, sagt Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Für sie geht es dabei um mehr als technische Korrekturen: „Die Teilnehmer*innen sind Multiplikator*innen für eine nachhaltige Stadtentwicklung.“ Da gelte es für alle, auch zukünftig am Ball zu bleiben und neue Teilnehmer*innen für die Programmteilnahme zu gewinnen. Denn: „Nachhaltigkeit bringt Schwung in ein Unternehmen!“

ÖKOPROFIT Wiesbaden

In Wiesbaden startete die erste ÖKOPROFIT-Projektrunde im Jahre 2000, damit ist die Landeshauptstadt Vorreiterin in diesem Themenfeld im Rhein-Main-Gebiet. Seit der Einführung von ÖKOPROFIT haben in der Landeshauptstadt 121 Betriebe in 13 Projektrunden teilgenommen. Umwelt und Nachhaltigkeit haben in ihren Betriebsabläufen ein größeres Gewicht erhalten – mit einer Vielfalt von Entscheidungen.

Eine Bilanz von ÖKOPROFIT wird vom Wiesbadener Umweltamt zum Abschluss jeder Projektrunde gezogen. Zum Abschluss werden dann die „Wiesbadener ÖKOPROFIT-Betriebe“ ausgezeichnet. In den bisherigen Projektrunden sank der Stromverbrauch der Betriebe um 35 Millionen Kilowattstunden, sparten die Betriebe 18 Millionen Euro Energiekosten ein und verringerte sich damit der CO2-Ausstoß um 125.000 Tonnen.

ÖKOPROFIT Mainz

In der Landeshauptstadt startete das erste ÖKOPROFIT-Projekt bereits im Jahr 2000. Seitdem haben über 100 Betriebe und Institutionen an dem erfolgreichen Projekt teilgenommen. Mainz war die erste ÖKOPROFIT-Kommune in Rheinland-Pfalz.

ÖKOPROFIT Mainz zeigt Perspektiven für nachhaltiges Wirtschaften und Energieeffizienz auf. Im Mainzer Projekt treffen „alte Hasen“ auf „neue Besen“. Klubbetriebe, die seit Jahren am Projekt beteiligt sind, kommen mit Einsteigerbetrieben in gemeinsamen Workshops zusammen. Ein Modell, das hervorragend und gewinnbringend für alle beteiligten Betriebe funktioniert.

ÖKOPROFIT Bad Homburg und der Hochtaunus

Im Hochtaunuskreis ist ÖKOPROFIT ein Gemeinschaftsvorhaben der Städte Bad Homburg v.d.Höhe, Friedrichsdorf und Oberursel. Seit 2004 sind interessierte Betriebe mit dem Ziel dabei, einen einfachen aber erfolgreichen Umweltmanagementansatz bei gleichzeitiger Kosteneinsparung in ihren Betrieben einzuführen. 50 Betriebe haben bisher das Projekt im Hochtaunus durchlaufen. Für gegenwärtig 17 Unternehmen ist mit dem Erhalt des Zertifikates nicht Schluss: Sie sind Mitglieder im ÖKOPROFIT-Klub, wo sie ihre Erfahrungen einbringen und sich im Netzwerk langfristig austauschen.

Nach zehn Jahren ÖKOPROFIT im Hochtaunuskreis zog der Magistrat der Stadt Bad Homburg eine Bilanz mit eindrucksvollen Zahlen. Die Unternehmen, die sich bis dahin am Projekt beteiligten, sparten durch betriebsinterne Änderungen 6,5 Millionen Kilowattstunden Strom und 2,4 Millionen Kilowattstunden Wärme ein. Der Wasserverbrauch sank um 41.000 Kubikmeter und die Müllmenge reduzierte sich um etwa 300 Tonnen. Die Zahlen fanden auch ihren Niederschlag in den Geschäftsbilanzen der 50 Betriebe: Sie geben etwa 1,4 Millionen Euro weniger für Energie und Ressourcen aus als zuvor. Auch der Beitrag zum Klimaschutz hat Gewicht: Nahezu 5.500 Tonnen CO2 werden eingespart.

Melden Sie sich bei Ihrem lokalen ÖKOPROFIT-Projekt:


Stadt Frankfurt am Main
Energiereferat

Adam-Riese-Straße 25
60327 Frankfurt am Main

florian.unger@stadt-frankfurt.de
+49(0) 69 212 – 39478

Landeshauptstadt Mainz
Amt für Stadtentwicklung

Postfach 38 20
5508 Mainz

sabine.gresch@stadt.mainz.de
+49(0) 6131 – 12 37 30

Landeshauptstadt Wiesbaden
Umweltamt

Gustav-Stresemann-Ring 15
65189 Wiesbaden

evelyne.wickop@wiesbaden.de
+49(0) 611 31 – 3741

Bad Homburg
Umweltamt

Bahnhofsstaße 16-18
61352 Bad Homburg v.d. Höhe

holger.froehlich@bad-homburg.de
+49(0) 6172 100 – 6142